Rallye Saison 2021

Wir starteten dieses Jahr erneut bei weniger Rallyes als ursprünglich geplant, weil auch das Jahr 2021 im Zeichen der Corona-Pandemie stand und sehr sehr viele Rallyeveranstaltungen ausgefallen sind.

Alle Veranstaltungen fuhren wir auf dem Mitsubishi Evo X, der im Winter ein neues Design erhalten hat.

Neben mir nahm als Beifahrer Christian Frorath Platz.

Nach diversen Problemen bei der Rallye Saarland-Pfalz, einem Lauf zur deutschen Rallyemeisterschaft, die wir dann auch vorzeitig beenden mussten, ging es bergauf. Wir konnten bei den drei weiteren Rallyes, bei denen wir starteten, nämlich der Ostseerallye, dem Rallyesprint Rosenheim und der Atlantis-Rallye, ausnahmslos vordere Plätze in unserer Klasse verbuchen. Wir wurden zwei Mal Zweiter und ein Mal Dritter in der Klasse. Zudem erzielten wir bei der Atlantis-Rallye den dritten Gesamtrang und bei der Ostseerallye den vierten Gesamtrang.

Christian Frorath und ich wurden zu einem eingespielten Team. Wir konnten unsere Performance dieses Jahr deutlich steigern, insbesondere Christian hat auf dem Beifahrersitz viel gelernt und sich sehr gut entwickelt.

2020 fuhr er ja seine erste Rallye als Beifahrer.

Die Ergebnisse waren dieses Jahr also bereits sehr gut und wir freuen uns auf die nächste Saison.

Rundstreckensaison 2021

Dutch Super Lap 2021 Zandvoort

Im Jahr 2021 starteten wir bei der Dutch Super Lap in den Niederlanden und Deutschland.

Bei dieser Rennserie geht es darum, eine Runde perfekt zusammenzubringen. Man fährt nicht um Positionen auf der Strecke, sondern gegen die Uhr.

Gewertet werden das Qualifying, welches im Prinzip genau so abläuft, wie normale Qualifyings in Rundstreckenrennen. Anschließend gibt es dann das Finale, wo es darum geht, in nur einer Runde alles zusammenzubringen. Beim Finale wird eine Runde aus der Boxengasse rausgefahren, dann nur eine fliegende Runde, die gewertet wird, und das Ergebnis des Finales darstellt, und eine anschließende Inlap in die Boxengasse.

Somit ist eine gehörige Portion Druck im Spiel.

Am Ende der Saison standen unter anderem ein Gesamtsieg, zwei Klassensiege und ein zweiter Platz in der Klasse zu Buche. Somit erzielten wir in der Klasse der Super Pro-Fahrzeuge die meisten Punkte und freuen uns sehr über den Gewinn der Meisterschaft.

Dabei haben uns zugegebenermaßen die schwierigen und regnerischen Bedingungen bei der letzten Veranstaltung am 28.11.2021 in Zandvoort in die Hände gespielt.

Rallye Saison 2020

Wir starteten dieses Jahr bei insgesamt vier Rallyes und begaben uns damit auf ein Feld, das wir bis jetzt nur wenige Male, zumindest wenn man die Rallye Köln Ahrweiler außen vorläßt, da wir dort schon 3 mal antraten, betreten hatten.

Es waren allesamt sehr interessante und schöne Rallyes.

Das Einsatzfahrzeug war ausnahmslos der Mitsubishi Evo X mit dem wir letztes Jahr schon die Rallye Köln-Ahrweiler bestritten haben.

Das Fahrzeug war ja im Herbst 2019 erst angeschafft worden und erwies sich doch als sehr große Baustelle, die wir dann im Laufe des Jahres 2020 nach und nach behoben haben. Im Endeeffekt konnten wir quasi nichts verwerten und mussten alles neu anschaffen, Motor, Getriebe, Steuerung, Differenzial, Benzinpumpen und so weiter. Von neuen Antriebswellen, Radlagern, neuer Kupplung, etc. ganz zu schweigen. Das Chassis, das Fahrwerk und das Amaturenbrett waren so ziemlich das einzige, was wir behalten konnten. Im Endeeffekt konnten wir dann bei der Ostsee Rallye und der Atlantis Rallye mit einem wettbewerbsfähigen Fahrzeug antreten.

Neben dem Fahrer Christopher Gerhard kamen als Beifahrer Alexander Hennemann und Christian Frorath, beide saßen dieses Jahr zum ersten Mal auf einem Beifahrersitz, zum Einsatz. Beide erledigten ihre Aufgaben sehr gewissenhaft und machten einen guten Job, erst recht wenn man bedenkt, dass es eine völlig neue Sache für sie war.

Mit beiden planen wir auch für 2021.

Bei der Atlantis Rallye hatten wir mit Tim Rauber einen sehr erfahrenen und professionell agieren Beifahrer. Es war für die weitere Entwicklung eine richtig gute Sache. Und vielleicht ergibt sich das ja auch in 2021 noch einmal.

Bei zwei der vier Rallyes, nämlich bei der Rallye Kempenich und der Ostseerallye, konnten wir auf den jeweils 9. Gesamtrang einfahren. Bei einem Mal hat uns etwas Glück gefehlt, bei dem anderen Mal haben wir eine falsche Abbiegung genommen, ansonsten wären diese beiden Rallyes jeweils auf dem 7. Gesamtrang beendet worden.

Bei der Atlantis Rallye, die dieses Jahr aufgrund der wenigen Veranstaltungen extrem stark besetzt war und für uns völlig unbekannt, lagen wir bis nach der siebten von acht Wertungsprüfungen auf einem starken 4. Rang in der mit 12 Startern sehr stark besetzten Klasse und 10. Rang Gesamt. Insgesamt waren 5 R5 Fahrzeuge am Start. Diese fahren in ihrer eigene Liga.
Aufgrund einer falschen Absprache zwischen Fahrer und Beifahrer schieden wir aber leider 2 km vor dem Ende der achten Wertungsprüfung aus. Trotzdem sehr viel gelernt und eine tolle Veranstaltung gehabt.

Die Welfenrallye konnten wir in allen drei Durchgängen gewinnen, also dreimal den Gesamtsieg einfahren und auch die Gesamtwertung für alle drei Läufe zusammen mit dem ersten Platz für uns entscheiden. Vorteil war hier die geringere Zahl der Konkurrenten und die nicht vorhandene Notwendigkeit nach Aufschrieb zu fahren, da die Wertungsprüfungen auf dem Gelände der Rennstrecke in Oschersleben liegen.

Der Evo ist jetzt konkurrenzfähig, viel gelernt haben wir als Team und ich als Fahrer auch, nächstes Jahr geht es dann von vornherein auf höherem Niveau weiter.

Rundstreckensaison 2020

Bevor die Saison losgehen konnte brach die Corona Pandemie aus.

Anders als im Rallye Sport geht es mit den Rundstreckenrennen ja frühestens Ende März los.

So gesehen gab es keinen traditionellen Saisonstart.

Vielmehr wurden die ersten Rennen erst im Juni veranstaltet.

Unser Einsatz beschränkte sich auf einen Gaststart bei der STT, der Special Tourenwagen Trophy, am Lausitzring.

Wir starteten mit unserem 991 GT 3 Cup Fahrzeug und konnten dort, bei dem gemeinsamen Start mit der Rennserie P9, beide Läufe mit deutlichem Vorsprung gegenüber den anderen Porsche Cup Fahrzeugen für uns entscheiden.

Der Lausitzring ist eine tolle Strecke und jedes Mal eine interessante Herausforderung.

Rallye Köln Ahrweiler 2019

Bei der 2019er Auflage der Rallye Köln Ahrweiler traten wir, nach vier Jahren Pause, mit der Paarung Christopher Gerhard als Fahrer und Philipp Kluth als Beifahrer erneut an. Diesmal auf einem Mitsubishi Evo X, Gruppe F.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit am Freitagabend und Samstagmorgen konnte über den Großteil der Rallye mit einer sehr guten Performance agiert werden.

Belohnt wurde der Einsatz mit einem tollen fünften Platz in der Gesamtwertung.

Wir danken allen Werbepartnern, Teammitgliedern, Fahrern und allen die zum Erfolg beigetragen haben.

VLN Saison 2019

Im Jahr 2019 traten wir viermal in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit dem bekannten und überaus erfolgreichen Porsche 997 GT3 Cup mit der Startnummer 588 und der erfolgreichen Fahrerpaarung Ralf Schall und Christopher Gerhard, an.

Der zweite Lauf wurde dann wegen einsetzendem Schneefall unterbrochen und auch nicht mehr neu gestartet, so dass es keine Wertung gab.
Bei dem vierten, sechsten und neunten Lauf erzielten wir zwei Klassensiege, die gleichzeitig auch Gruppensiege waren, aber keine so guten Ergebnisse in der Gesamtwertung, wie wir es in den letzten Jahren gewohnt waren.

Wir können trotzdem zufrieden sein, es kann nicht vier Jahre in Folge ohne Pech/Probleme funktionieren – wo Licht ist, ist auch am meisten Schatten.

Wir danken allen Werbepartnern, Teammitgliedern, Fahrern und allen die zum Erfolg beigetragen haben.

RCN Saison 2019

Im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens mit sehr vielen Zuschauern, nahmen wir an dem RCN-Lauf teil.
RCN ist die Serie, bei der wir schon 30 Gesamtsiege zu Buche stehen haben. Wir konnten das Rennen auch souverän gewinnen, allerdings hat der Zeitvorsprung von ca. 3 Minuten nicht gereicht, um die Zeitstrafe von 4 Minuten für die Verwendung von Michelin Reifen (ein anderer Hersteller ist Seriensponsor), wettzumachen.

Um diese Zeit herauszufahren, hätten wir viel weniger Code 60 Phasen haben müssen. So wurden unsere Möglichkeiten den Vorsprung noch weiter ausbauen, auf über 4 Minuten, zu sehr beschnitten.

Es war trotzdem eine tolle und von extrem vielen Zuschauern besuchte Veranstaltung.

Wir danken allen Werbepartnern, Teammitgliedern, Fahrern und allen die zum Erfolg beigetragen haben.

Ein Überrundungsunfall und ein weiterer Reifenschaden verhindern den Klassensieg in der imaginären „Nicht-GT3-Klasse“ bei VLN 8/2018

Das morgendliche Qualifying war geprägt von vielen Unfällen und damit verbundenen 60er- und 120er-Zonen. Es war in vielen Streckenbereichen noch nass und es gab extrem viele Abflüge. Leider waren weder Ralf noch Christopher zum richtigen Zeitpunkt draußen. In seiner schnellsten Qualifyingrunde am Ende des Qualifyings hatte Christopher drei Geschwindigkeitszonen auf der einen Runde. So kam es erstmals dazu, dass wir die Startgruppe 2 nicht von der Poleposition sondern nur von der zweiten Startposition in Angriff nehmen konnten.

Den Rennstart fuhr dann Christopher Gerhard. Auch zu diesem Zeitpunkt war die Strecke im Bereich Bergwerk wie auch im Bereich Kesselchen noch feucht. Gegenüber den leistungsschwächeren anderen Fahrzeugen in der Startgruppe 2 konnte sich Christopher vom Start weg an die Spitze setzen und schnell einen großen Vorsprung herausfahren. Aber darum geht es nicht. Es geht darum gegen die Fahrzeuge der Klasse SP7, SP8 und Cup2 im Fernduell (da wir leider in der zweiten Startgruppe starten, was sich hoffentlich in 2019 anders darstellt) möglichst gut auszusehen und auf den ersten drei Plätzen zu landen. Christopher fuhr einen starken Stint, nahm aber kein Risiko auf den noch verbliebenen nassen Stellen und hielt im Fernduell immer Anschluss zu den schnellsten Konkurrenzfahrzeugen. Er übergab an Ralf Schall, der leider bei einem Überrundungsvorgang, relativ kurz nach Übernahme des Fahrzeuges von Christopher, von einem überrundeten Fahrzeug getroffen wurde. Wäre es nicht so traurig, würde man von einem absoluten Klassiker sprechen wollen. Das langsame Fahrzeug schickte uns als schnelleres Fahrzeug blöderweise außen herum, hielt aber in der Kurve seine Spur nicht, fuhr auf einen Curb und rutschte dann in unseren Porsche hinten rechts. Das Ergebnis war eine gebrochene Felge sowie logischerweise ein Plattfuß, der uns dann auf langsame Fahrt in die Box zwang.

Ralf startete eine tolle Aufholjagd und der zweite Platz in der „Nicht-GT3-Kategorie“ war trotz des Zeitverlustes durch den Unfall zum Greifen nahe, als uns ein Reifenschaden ereilte. Es ging erneut mit langsamer Fahrt in die Box. Am Ende des Tages stand somit leider nur der 5. Platz in der imaginären „Nicht-GT3-Klasse“ sowie ein 14. Gesamtrang zu Buche. Auch wenn das letzte Rennen nicht so gelaufen ist, wie wir uns das alle vorgestellt haben, am Ende des Jahres waren wir bei vier Starts immer top platziert: : immer bei den schnellsten Fahrzeugen in der imaginären „Nicht-GT3-Klasse“, nämlich einmal den 1. Platz erzielt, zweimal den 3. Platz und im letzten Lauf, als schlechtestes Ergebnis, den 5. Platz sowie Platz 10, 12, 14 und 18 in der Gesamtwertung.

Wir danken allen Partnern und Teammitgliedern und freuen uns auf weitere Erfolge im nächsten Jahr.

Christopher Gerhard mit Ralf Schall 3. bestes „Nicht-GT3-Fahrzeug“ und ein toller 10. Gesamtrang bei VLN 6/2018

Bereits im morgendlichen Zeittraining zeigte das Team rund um Ralf Schall und Christopher Gerhard eine hervorragende Performance. Christopher fuhr im Qualifying zwei Mal eine Rundenzeit von 8:24 Minuten. Leider waren beide Runden nicht frei. erfahren Sie mehr “Christopher Gerhard mit Ralf Schall 3. bestes „Nicht-GT3-Fahrzeug“ und ein toller 10. Gesamtrang bei VLN 6/2018”

Christopher Gerhard mit Doppelstart beim GIGASPEED Team GetSpeed Performance und bei Schall Racing

Beim vierten Lauf startete Christopher Gerhard auf zwei verschiedenen Rennfahrzeugen, einmal auf dem 991 GT3R von GetSpeed in der Klasse SP9 Premium, sowie einmal auf dem 997 GT3 Cup, Gruppe H, von Schall Racing.

Bei allerbesten äußeren Bedingungen, aber extrem vielen Unfällen und einer unendlichen Zahl von Code 60- und Code 120-Zonen stand am Ende des Tages Platz 9 gesamt auf dem GT3-Fahrzeug sowie Platz 12 gesamt auf dem Gruppe H-Fahrzeug zu Buche.

Das Rennen war schon ab der zweiten Runde geprägt von sehr vielen Unfällen und den damit verbundenen Code 60-/Code 120-Zonen.

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