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Mit dem Porsche 996 GT3 Cup und dessen Nachfolgermodell, basierenden auf dem 997, gelang Porsche ein Volltreffer. Mit seinen 420 PS ist der GT3 Cup derzeit der beliebteste Rennwagen der Welt.
Die Spezial-Tourenwagen-Trophy zollt der großen Nachfrage nach Einsatzmöglichkeiten für diese Porschetypen ihren Tribut. 2009 dürfen die Cup 911er erstmals in zwei eigenen Klassen um Meisterschafts-unkte kämpfen. Schon aus Gründen der motorsportlichen Fairness macht die neue Klasseneinteilung Sinn. In den vergangenen Jahren musste die Cup Fahrzeuge gegen meist 100 PS stärkere Porsche 996 GT3 RS antreten. Durch die Schaffung der Klassen "Porsche 996 GT3 Cup" und "Porsche 997 GT3 Cup" bleiben nun gleichstarke Fahrzeuge unter sich und haben beste Chancen auf den Meistertitel im STT H&R Cup.
Bereits letztes Jahr boten Ulrich Becker und Christopher Gerhard mit ihren Porsche 997 Cup Fahrzeugen einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Saison. Beim Saisonfinale schaffte Langstreckenspezialist Gerhard sogar zweimal den Sprung aufs Treppchen. Der Beweis dafür, dass solche Fahrzeuge in der STT auch im Gesamtklassement voll konkurrenzfähig sind. Christopher Gerhard hat sein erster Einsatz überzeugt, denn der Viersener hat sich für diese Saison fest in die STT eingeschrieben. Seit 1997 betreibt der 41 jährige Motorsport, vornehmlich auf der Nürburgring Nordschleife. Ebenfalls fest in der STT startet Ulrich Becker, der Ende der letzten Saison von seinem beliebten BMW M3 auf einen Porsche 997 Cup wechselte. Beim Saisonauftakt werden die beiden auf Georg Engelhardt treffen, der letztes Jahr im Porsche Sports Cup aktiv war. In der Klasse der Porsche 996 Cup Fahrzeuge hat bis jetzt der Leipziger Rudi Bartsch genannt. Den Auftakt bestreitet die STT vom 15.-17.Mai beim Jim Clark Revival am EuroSpeedway, wobei nur noch wenige Gaststarterplätze zu Verfügung stehen.
Wer gerne in den Meisterschaftskampf in den Porsche-Klassen eingreifen möchte, dem bietet die Spezial-Tourenwagen-Trophy ein interessantes Paket an. Die Einschreibung in die Meisterschaft kostet 1.050 Euro. Dabei beträgt die Nenngebühr für die Veranstaltungen jeweils 500 Euro für Fahrzeuge über 2000 ccm. Ein ganz besonderer Boni ist das rückerstattbare Nenngeld für fest Eingeschriebene. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzserien können Teilnehmer bis 30 Tage vor der Veranstaltung zurück treten. Nach Vorbild der VLN bleibt für die STT eine Bearbeitungsgebühr von 100,- Euro, das restliche Nenngeld wird dem Teilnehmer innerhalb von 14 Tagen zurück erstattet. Wer einmal als Gast in die STT hineinschnuppern möchte, dem bieten wir unsere Schnupperpreise an. Bei den Veranstaltungen in Hockenheim im Juli, Assen und am Nürburgring können Erststarter für 500 Euro (Fahrzeuge über 2000 ccm) in der STT antreten. Bei allen anderen Veranstaltungen gilt der gewöhnliche Gaststarterpreis von 750 Euro.
Text und Foto: Patrick Holzer
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