Banner

Werbepartner:

Broetje
Frenken
I&A
judo
Maxicard
n-five02
Pistenclub02
shk
VulkatecLogo

Links:

www.vln-fanpage.de
www.ring1.de
stt logo
www.nuerburgring.de
www.20832.com

Aufholjagd der grünen Schlange wurde nicht belohnt

Es war das Highlight des Jahres für das Team Vulkan Racing - Team Mintgen Motorsport, das 37. ADAC Zürich 24h Rennen auf der berühmt berüchtigten Nürburgring – Nordschleife. Mit dem Dodge Viper Competition Coupe stellte man sich dem Kampf gegen etliche hochkarätige GT´s und unter anderem auch dem Werksteam von Audi.

vulkan02

Nach einer akribischen Vorbereitung durch die Mannschaft rund um Teamchef Michael Mintgen stand das Dodge Viper Competition Coupe GT3 donnerstags rennfertig in Box 15, bereit zu den ersten Trainings- und Qualifikationssitzungen. Sowohl bei nassen als auch bei trockenen Bedingungen gingen am Donnerstag und Freitag die Fahrer Dirk Riebensahm, Christian Kohlhaas und Christopher Gerhard auf Zeitenjagd.

Am Ende stand eine Zeit von 8.54.531 Minuten als schnellste Runde zu Buche und somit Startplatz 19. „Mit Platz 19 haben wir unser erstes Ziel erreicht. Ich denke wir können damit zufrieden sein, wenn man die Leistungsdichte bedenkt. Es sind ganz viele Autos innerhalb weniger Sekunden zusammen“ so Christian Kohlhaas. Der Wettbewerb um das blinkende blau Licht, dass die 20 schnellsten an der Windschutzscheibe einbauen dürfen um den vorausfahrenden zu signalisieren wer da hinten herangebraust kommt, war erfolgreich.

Am Samstag fieberte die ganze Mannschaft einer Uhrzeit entgegen – 16Uhr . „Wenn die ersten drei Boxenstopps gut gelaufen sind, dann wird man wieder ruhiger“ sagte Michael Mintgen kurz vor dem Start, der auf eine Erfahrung von vielen 24h Rennen auf der Nordschleife zurückblicken kann.

16 Uhr nachmittags wurde das Rennen freigegeben und das grüne Dodge Viper Competition Coupe GT3 von Vulkan Racing - Team Mintgen Motorsport konnte sich nach dem Start, gefahren von Dirk Riebensahm, zunächst gut im Rennen behaupten. Die atemberaubende Pace des Raeder Ford GT´s, der Werks-Audi R8 LMS und des Manthey Porsche 997 RSR wollte man zunächst nicht mitgehen. Die Viper blieb in Schlagdistanz. Am frühen Abend fehlte das elegant geschnittene amerikanische Coupe jedoch 4 Runden lang auf der Strecke. Ein abgerissener Kupplungsschlauch zwang Christopher Gerhard an die Box. Das ausgetretene Öl entzündete sich leicht im Motorraum und verkokelte einige Teile leicht. Der konsequenten Arbeit der Mechaniker sei Dank, so dass das Problem jedoch relativ schnell behoben und so das Rennen fortgesetzt werden konnte. Nach dem Rennen lobten alle Fahrer, wie auch die Teamchefs Manfred Sattler und Michael Mintgen die Arbeit der Mechaniker die in allen Situationen zügig, bedacht und sehr gut koordiniert das ganze Rennen über gearbeitet hatten.

Durch diesen Vorfall fiel das grüne Coupe jedoch etliche Plätze zurück, ca. Platz 50, es galt einen 4 Runden langen Rückstand aufzuholen. Wer Sonntagvormittag wieder auf den Zeitenmonitor schaute, der fand die Startnummer 21, das einzige Dodge Viper Coupe beim 24h Rennen auf Platz 14 wieder. Im Laufe der Nacht arbeiteten sich die drei Fahrer durch ihre bekannt, schnelle und routinierte Fahrweise sukzessive im Gesamtklassement nach vorne, fest im Blick die Top 10 des Gesamtklassements.

Soweit kam es leider doch nicht mehr, nachdem ein Unfall den Vorwärtsdrang der Dodge Viper GT3 beendete. Gegen 11.00 Uhr begann Wochenspiegel Porsche 997 GT3 MR, der jedoch nach einem Motorwechsel im Gesamtklassement hoffnungslos abgeschlagen war, sich mit Christian Kohlhaas zu duellieren. Die Viper hatte den Porsche bereits am Schwalbenschwanz überholt und ging mit einem Abstand von einigen Fahrzeuglängen in Führung. In der Ford Kurve drehte sich plötzlich die Viper mit Christan Kohlhaas am Steuer, nachdem er kurz vorher auf dem Auto sehr schnell unterwegs war und u.a. seine schnellste Rennrunde fuhr. Der Wochenspiegel Porsche konnte wohl nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Dodge Viper Coupe massiv - Ende.

Durch eine Kollision mit einem hoffnungslos abgeschlagenen Wagen ging das Rennen für Vulkan Racing – Team Mintgen Motorsport gegen 11.30 Uhr am Sonntagvormittag zu Ende. Die anfängliche Enttäuschung im Team über den Ausfall wich im Laufe der Zeit der zufriedenstellenden Erkenntnis, dass man eine gute Show abgeliefert hat. Teamchef Manfred Sattler zog trotz Ausfall ein positives Fazit: „Ich denke für uns hat sich der Einsatz gelohnt, denn wir haben viele positive Erfahrungen gesammelt. Die Fahrer und das Team haben einen super Job gemacht. Den Fans an der Strecke und der Konkurrenz konnten wir zeigen, dass die Viper ein leistungsstarkes Auto ist mit dem man unter normalen Umständen gut in den Top 10 mitfahren kann. Wir werden das Auto über das Jahr weiterentwickeln und 2010 greifen wir dann beim 24h Rennen wieder richtig an. Vorab möchten wir aber in den VLN-Rennen noch den ein oder anderen deutlichen Punkt setzen.

Startaufstellung

Text und Fotos: Christian Reinsch