Daniel Schrey siegt im ersten Rennen

Mit einem Sieg für Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) endete das erste Saisonrennen der STT auf dem Eurospeedway. Lange lag Christopher Gerhard im Porsche 997 Cup in Führung, immer dicht gefolgt von Norbert Janz.

Die Beiden lieferten sich einen packenden Zweikampf, ehe sie von der PS stärkeren Viper überholt wurden. Gleich in der Anfangsphase musste für einige Runden das Saftey-Car auf die Strecke. Das Rennen startete gleich turbulent. Christopher Gerhard entschied den Start vor Georg Engelhard und Norbert Janz (Porsche 997 GT3 Cup) für sich. Dahinter reihte sich René Snel ein, der aber gleich nach Start und Ziel mit Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 Cup) kollidierte. Während Snel mit einer gebrochenen Felge das Rennen beenden musste, konnte Becker weiterfahren.


Ende der ersten Runde kollidierten bei der Einfahrt von Start und Ziel Sven Fisch (V8 STAR) und Hermann Speck (Porsche 997 GT3 Cup). Die Beiden schlugen heftig in die Betonmauer ein, konnten aber danach ohne Blessuren das Fahrzeug verlassen. Bis zur siebten Runden musste das Saftey-Car auf der Strecke bleiben, um die Strecke von den Trümmern zu befreien.

Spannender Kampf an der Spitze
Danach wurden die Fahrzeuge erneut auf die Reise geschickt. Christopher Gerhard und Norbert Janz kämpften um den Platz an der Spitze. „Es war ein tolles Rennen. Ich lag kurz mal auf eins, bin dann aber noch auf drei zurückgefallen“, zog Janz sein Resümee. Platz zwei verfehlte der Porsche Cup Pilot bei seinem Heimspiel nur um 0,75 Sekunden. Auf der vierten Position landete Georg Engehlardt, der in der stark besetzten Porsche 997 Cup Klasse den dritten Klassenrang belegte. Dahinter fuhr Rüdiger Klos im Porsche 996 Turbo auf die fünfte Position vor Axel Kraus (Porsche 997 GT3 Cup), Joachim Duscher (Audi 80 Turbo), Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 Cup) und Rudi Bartsch (Porsche 996 GT3 Cup). „Die Front war lose und ich konnte nicht mehr voll fahren“, erklärte Klos nach dem Rennen.

Sieg für Joachim Bunkus bei den 2-Litern
Spannung boten auch die zahlreichen Zweikämpfe im Hinterfeld. Besonders eng war es zwischen Jörg Lorenz (Porsche dp 935) und Joachim Bunkus (Triumph Dolomite). Um 0,232 Sekunden musste sich Bunkus geschlagen geben. Platz elf bedeute dennoch den Sieg in der 2-Liter Klasse vor Sascha Ernst (VW Golf I) und Heinz-Josef Chorus (Ford Focus). Pech hatte René Freisberg (VW Golf I), der mit einem Motorschaden bereits im Quali die Segel streichen musste. Hinter Bunkus belegte Pierre Bonhôte im Mitsubishi Evo 7 den zwölften Platz. Lange Zeit hatte der Schweizer Neueinsteiger mit STT-Ass Helmut Maier gekämpft. „Es hat viel Spaß gemacht und war immer sehr eng“, freute sich der Mitsubishi Pilot über das gute Ergebnis zum Einstand. Sascha Ernst und Sandro Merino (BMW M3 E36) lieferten sich ebenfalls lange Zeit einen interessanten Zweikampf.

Rennen zwei startet morgen um 13.20 Uhr.

Stimmen zum Rennen:

Norbert Janz (3.)
Es war ein tolles Rennen, der Speed war gut. Leider gab es Unfälle gleich zu Beginn. Ich la g kurz mal auf eins, bin dann aber noch auf Platz drei zurückgefallen. Die Zeiten aren gut, damit bin ich natürlich zufrieden und freue mich über den Podestplatz. Nur der Siegersekt solte etwas trockener sein, damit er nach der Sektdusche nicht so klebt.

Rüdiger Klos (5.)
Die Front war lose und die ich konnte nicht mehr voll fahren. Ich war bestrebt meinen Platz zu halten. Es war das erste Rennen und damit bin ich auch zufrieden. Für die weiteren Strecke sehe ich doch noch Luft nach oben.

Pierre Bonhôte (12.)
Es hat Spaß gemacht. Es ist eine schöne Veranstaltung. Ich habe mit Helmut Maier gekämpft und es war sehr eng. Meine Zeiten waren beim Rennen schneller als beim Training. Damit bin ich sehr zufrieden.

Foto / Text: Patrick Holzer